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Akita

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Bei dem Akita handelt es sich um eine der ältesten Hunderassen der Welt. Er ist auch unter den Namen Akita Inu, Akita Ken und Japanischer Akita bekannt. Der Name stammt von der heutigen Präfektur Akita. Die Zusätze Inu und Ken bedeuten Hund. Die gezielte Zucht dieser Rasse lässt sich in Japan bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Laut Analysen gibt es starke Hinweise auf eine spätere Beimischung von Wölfen. Zugleich grenzen die Tiere sich von den meisten anderen Rassen sehr stark genetisch ab, sodass sie als altertümliche Rasse bezeichnet werden.

Der Akita ist ein japanischer Spitz. Es gibt zwei Erscheinungsformen dieser Hunde, den japanischen und den amerikanischen Typ Great Japanese Dog (American Akita). Im Jahr 1999 wurde diese Rasse von der FCI aufgeteilt. Seither heißt der japanische Typ nur noch „Akita“, der Zusatz „Inu“ fällt weg. Er ist ein intelligenter und ruhiger Hund mit ausgeprägtem Jagd- und Schutztrieb.

Er ist zuverlässig in seiner Familie und versteht sich in der Regel gut mit Kindern. Der bekannteste Akita ist der Hund Hachikō. Er gilt in Japan als Inbegriff der Treue, weil er fast zehn Jahre lang auf sein lägst verstorbenes Herrchen gewartet hat. Die Geschichte dieses außergewöhnlichen Hundes wurde sogar verfilmt (Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft).

AkitaBild erstellt von Leonardo Bighetti: Akita-Welpe


Der Akita bei der FCI

Geschichte des Akita

„Ursprünglich waren die japanischen Hunderassen klein bis mittelgross, und es gab keine grossgewachsenen Hunderassen. Seit 1603 wurden in der Akita Region „Akita Matagis“ (mittelgrosse Hunde zur Bärenjagd) zu Hundekämpfen verwendet. Von 1868 an wurde die Rasse mit dem Tosa und mit Mastiffs gekreuzt. Infolgedessen nahm die Rasse an Grösse zu, aber charakteristische Züge, die zum Spitz-Typ gehören, gingen verloren.

Im Jahre 1908 wurden die Hundekämpfe verboten. Aber die Rasse überlebte dennoch, gedieh und entwickelte sich zu einer grossgewachsenen japanischen Rasse. Neun vorzügliche Exemplare dieser Rasse wurden dann im Jahre 1931 zu „Denkmälern der Natur“ erklärt. Während des Zweiten Weltkrieges (1939 – 1945) war es üblich, Hundsfelle zur Herstellung von Militärkleidern zu verwenden. Die Polizei ordnete die Fest- und Beschlagnahme aller Hunde an, ausser den deutschen Schäferhunden, welche für militärische Zwecke vorbehalten waren.

Verschiedene Liebhaber versuchten jedoch, das Gesetz zu umgehen, indem sie ihre Hunde mit deutschen Schäfern kreuzten. Als der Zweite Weltkrieg zu Ende war, hatten die Akitas drastisch an Zahl abgenommen, und es existierten drei verschiedene Typen unter ihnen: 1) Matagi Akitas, 2) Akitas für Hundekämpfe und 3) Schäferhund-Akitas. Dies war eine stark verworrene Situation für die Rasse.

Akita PortraitBild: Akita – Foto taken by Cristina DG

Während des Wiederaufbaus der reinen Rasse nach dem Krieg hatte Kongo-go, ein Hund aus der Blutlinie Dewa, vorübergehend einen ungeheuren Popularitätserfolg; dieser Hund liess in seinem Erscheinungsbild die Züge von Mastiffs und von deutschen Schäferhunden erkennen. Die Zahl der Züchter dieser Rasse nahm zu, und die Rasse hatte immer mehr Erfolg. Aber hellsichtige Liebhaber waren damit nicht einverstanden, diesen Typus als eigenständige japanische Rasse anzuerkennen und waren beflissen, die fremden Züge aus diesem Typus auszumerzen.

In der Absicht, die Charakteristiska der urtümlichen Rasse wiederaufzubauen, führten sie Kreuzungen mit Matagi Akitas durch. Damit gelang es ihnen, die grosse, ursprünglich reine Rasse, die wir heute kennen, zu festigen.“

Allgemeines Erscheinungsbild des Akita

„Grosser, wohlproportionierter Hund von kräftigem Körperbau mit viel Substanz; sekundäre Geschlechtsmerkmale ausgeprägt; viel Adel und Würde in Bescheidenheit; robuste Konstitution.“

Akita: Verhalten und Charakter

„Ruhig, treu, gehorsam und aufnahmefähig.“

Haarkleid

Fell: „Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht; am Widerrist und an der Kruppe etwas länger; an der Rute ist das Haar am längsten.“

Farbe: „Rot-falbfarben, sesam (rot-falbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt und weiss. Alle angeführten Farben ausser Weiss müssen « Urachiro » aufweisen (Urachiro = weissliches Haar seitlich am Fang und an den Backen, an der Unterseite des Kiefers, des Halses, der Brust, des Körpers und der Rute und an der Innenseite der Gliedmassen.)“

Video: Rassebeschreibung

Liste der Hunderassen von A-Z.

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3 Comments

  1. 5. Dezember 2010 at 08:51 — Antworten

    […] kleines Wild und Vögel eingesetzt wurden. Er ist einer der beliebtesten Hunde in Japan. Wie der Akita gehören auch diese Hunde zu den altertümlichen […]

  2. […] – Eine wunderbare Freundschaft (Akita Inu) Heimatland Heimweh […]

  3. 31. März 2012 at 08:19 — Antworten

    […] gibt es viele Infos über Hunderassen, wie z. B. Akita oder Irischer Wolfshund. Auch Katzenrassen werden ausführlich mit Bild beschrieben. […]

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