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American Pit Bull Terrier

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Der American Pit Bull Terrier: Diese Hunderasse geht auf Kreuzungen von Bulldogge und Terrier zurück. Die so entstandenen Hunde wurden als Rattenfänger bei Wettkämpfen benutzt. Bei diesen Wettkämpfen wurde darauf gewettet, wie schnell und wie viele Ratten ein Hund töten konnte. In England und Irland wurden die Tiere für die damals außerordentlich populären Hundekämpfe (Hund gegen Hund) eingesetzt. Dies dauerte bis zum Verbot aller Tierkämpfe in England im Jahr 1835. In den USA gewannen diese Hunde noch vor dem Bürgerkrieg große Popularität.

American Pit Bull TerrierBild: Brauner American Pit Bull Terrier

Beschreibung des American Pit Bull Terrier

Das Gewicht des American Pit Bull Terrier liegt bei Rüden zwischen 16 und 27 kg und bei Hündinnen zwischen 14 bis 23 kg. Sein Fell ist kurz, dicht, glänzend, alle Farben und Zeichnungen erlaubt (außer Merle). Nach neuestem UKC- und ADBA-Standard sind blaue Augen nicht mehr erlaubt. Da bei der ursprünglichen Zucht kein Wert auf Schönheit der Hunde gelegt wurde, ist das Außsehen der des American Pit Bull Terrier sehr variabel. Bei der Zucht stand einzig die Leistung der Tiere im Vordergrund.

Rasseproblematik

Aufgrund der Verwendung für Hundekämpfe hat diese Rasse bis heute ein schlechtes Image. In fast allen deutschen Bundesländern unterliegt die Haltung strengen Auflagen. Die Rasse zählt in vielen deutschen Bundesländern zu den gefährlichen Hunden. In Großbritannien zählt der Hund zu den sehr gefährlichen Rassen, deren Haltung seit dem Dangerous Dog Act von 1991 praktisch verboten wurde.

Auch in Teilen der Schweiz ist die Haltung dieser Hunde verboten. Der Pitbull steht in der Schweiz in allen 11 Kantonen, die eine Rasseliste eingeführt haben, auf dieser Liste. Die Haltung der Rasse ist in diesen Kantonen bewilligungspflichtig. In den Kantonen Freiburg, Wallis und Zürich sind Haltung, Zucht und Einfuhr verboten.

Aus dem Buch „American Pit Bull Terrier – Heute“ von Todd Fenstermacher:
„Obgleich der Pit Bull ein sehr guter Familienhund ist, eignet er sich mit Sicherheit nicht als Rasse für jedermann. Nur Hundeliebhaber mit ausgeprägtem Verantwortungsbewußtsein sollten sich einen solchen Hund ins Haus holen. Einen Pit Bull zu halten und zu betreuen ist gegenüber dem Besitz anderer Hunde sehr verschieden. …. Menschen die einen Pit Bull halten wollen, müssen bereit sein, sich selbst strikt zu erziehen. Sie müssen zu den Hundefreunden gehören, die in der Lage sind, den Ratschlägen der Züchter und anderen Pit-Bull-Besitzer zu folgen.“

Video: American Pit Bull Terrier

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