Home » Terraristik » Die Bartagamen

Die Bartagamen

0
Shares
Pinterest Google+

Bartagamen (Pogona) sind eine Gattung der Schuppenkriechtiere aus der Familie der Agamen. Die Gattung umfasst derzeit sieben anerkannte Arten. Die Bartagamen sind in Australien beheimatet und kommen ausschließlich dort vor. Die Arten Pogona barbata (Östliche Bartagame), Pogona minor (Westliche Bartagame) und Pogona vitticeps (Streifenköpfige Bartagame) besiedeln große Teile des australischen Kontinents. Die vier anderen Arten haben ein relativ kleines Verbreitungsgebiet. Die meisten Arten der Bartagamen bevorzugen Lebensräume mit reichlich Bäumen und Büschen. Nur P. henrylawsoni bewohnt ausschließlich Halbwüsten mit Grasbewuchs. Die im östlichen Australien weit verbreitete Art P. barbata ist auch in von Menschen besiedelten Gebieten häufig anzutreffen.

Bartagame KopfBartagame – Foto by McSpuddles

Arten und Verbreitung

Östliche Bartagame (Pogona barbata) – Verbreitung: Ostaustralien
Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) – Verbreitung: Nordöstliches Zentralaustralien
Kimberley-Bartagame (Pogona microlepidota) – Verbreitung: Nordwestliches Australien)
Kleine Bartagame (Pogona minima) – Verbreitung: Houtman-Abrolhos-Archipel, Westaustralien)
Westliche Bartagame (Pogona minor) – Verbreitung: West- bis Zentralaustralien)
Nullarbor-Bartagame (Pogona nullarbor) – Verbreitung: Nullarborebene im südlichen Zentralaustralien)
Streifenköpfige Bartagame (Pogona vitticeps) – Verbreitung: Zentral- bis Südaustralien)

Systematik

Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Leguanartige (Iguania)
Familie: Agamen (Agamidae)
Gattung: Bartagamen

Beschreibung der Bartagamen

Bartagamen sind mittelgroße bis große Echsen und erreichen eine Gesamtlänge von 30 bis 60 cm. Der Schwanz kann dabei die Hälfte bis zwei Drittel der Gesamtlänge ausmachen. Der Körper ist schwach oder stark abgeflacht und die Beine der Echsen sind relativ kurz. Bei Bartagamen liegt das Trommelfell frei.

Auffälligstes Merkmal sind die zahlreichen Stacheln am Körper. Sie sind an Rumpf, Beinen und Schwanz vorhanden, insbesondere eine Stachelreihe entlang der Flanken, an der Kopfbasis sowie eine weitere Stachelreihe an der Hinterkante des Unterkiefers, die sich bei den meisten Arten bis über die Kehle ausdehnt und so einen „Bart“ bildet. Die Tiere sind überwiegend grau-braun gefärbt, mit dunkelgrauer oder schwarzer Musterung.

BartagameBartagame – Foto by Bartiebert

Bartagamen im Terrarium

Sand (grobkörnig) ist bestens als Bodenbelag geeignet. Hiermit sollten sie nicht zu sparsam umgehen. Der Sand kann den Boden ruhig 15 cm hoch bedecken, damit die Tiere wühlen und graben können. Äste oder ähnliche Klettermöglichkeiten sollten im Terrarium auf keinen Fall fehlen.

Neben der normalen Beleuchtung benötigen sie noch Wärmelampen um verschiedene Wärmezonen (25 – 50 Grad) einzurichten. Unter den Lampen können die Echsen liegen ihre nötigen Sonnenbäder nehmen. Wichtig ist, dass die Tiere nicht an die Beleuchtung herankommen, sonst sind Verletzungen verprogrammiert. Außerdem benötigen Bartagamen eine tägliche UV-Bestrahlung von etwa 30 Minuten.

Bartagamen Futter

Bartagamen sind Allesfresser, die Nahrung umfasst kleine Wirbeltiere, Wirbellose, Blätter, Blüten und Früchte.

Grundlagen zur Haltung von Bartagamen

Buchtipp: Bartagamen: Biologie, Pflege, Zucht, Erkrankungen

Previous post

Leckerbissen für Hund und Co auf dem Oktoberfest

Next post

Das Aquarium

2 Comments

  1. 22. September 2011 at 18:17 — Antworten

    Am liebsten sehe ich gerade diese exotischen Tiere in der freien Natur und nicht hinter engen Glasboxen.

    LG
    Alesandra

  2. 8. Dezember 2011 at 06:25 — Antworten

    […] z.B. Amphibien, Reptilien und Pflanzen aus den Tropen) – Wüstenterrarium (Für Reptilien wie z.B Bartagamen) – Flaschengarten (Für exotische […]

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

17 − 10 =