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Frosch oder Kröte – Wo ist der Unterschied?

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Frosch oder Kröte – Wo ist der Unterschied? Was quakt da am Teich und welches Tier überquert im scharen die Straße? Ist es ein Frosch oder doch eine Kröte. Die Frage haben sich bestimmt schon viele gestellt. Hier erfahrt ihr, wie ihr ganz einfach und sicher Frösche von Kröten unterscheiden könnt. Etwa 20 verschiedene Arten sind hierzulande heimisch. Kröten, Unken und Frösche gehören zu den Froschlurchen.

Frosch oder Kröte?

Wenn man genau hinsieht erkennt man, dass Kröten einen plumperen Körperbau als Frösche haben. Zudem ist die Haut dieser Tiere mit Warzen besetzt. Die Hinterbeine der Kröte sind kaum länger als ihre Vorderbeine. Deshalb laufen sie bei ihren Frühjahrswanderungen wirklich über die Straße und hüpfen nicht wie Frösche. Das Futter der Kröten besteht aus am Boden lebender Insekten. Kröten sind Landtiere und suchen nur zur Eiablage das Wasser auf.

Frösche weisen eine glatte Haut auf. Außerdem sind ihre Hinterbeine deutlich länger aus ihre Vorderbeine. Dies verleiht ihnen die Fähigkeit weit und hoch zu springen. Frösche fangen Fluginsekten, wobei ihnen die klebrige Zunge sehr hilfreich ist. Manche Froscharten halten sich ständig am Wasser auf.

Auch am Laich lassen sich Frosch und Kröte unterscheiden. Während Kröten Ei-Schnüre produzieren, legen Frösche zusammenhängenden Laich ab. Lurch-Eier sind übrigens streng geschützt und dürfen nicht gefischt werden.

Frösche und Kröten im Paludarium

Wer gerne Lurch-Arten halten möchte, kann sich ein sogenanntes Paludarium einrichten. Das Paludarium besteht aus einen Wasseranteil und einem bepflanzten Landanteil. Beispielsweise eignen sich der amerikanische Ochsenfrosch oder die chinesische Rotbauchunke als Bewohner. Auf jeden Fall sollte man sich fachkundig beraten lassen. Auch Fachliteratur bietet sich an


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Besondere Eigenschaften der Lurche

Lurche verfügen über beeindruckende Eigenschaften der Haut: Sie tarnt die Tiere perfekt und schützt sie vor dem Austrocknen. Lurche können nicht nur durch die Haut atmen, sie wirkt sogar antibakteriell. Die Hautder Tiere wehrt Fressfeinde ab. Die geschieht zum Beispiel durch eine Warnfärbung (Rot oder auch Gelb). Einige Arten besitzen Giftdrüsen und produzieren hochwirksame Gift. Ein Beispiel dafür ist der Baumsteigerfrosch, der auch Pfeilgiftfrosch oder Frabfrosch genannt wird.

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