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Hundehalsband als Schmuckstück

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Die Stellung des Hundes als Arbeits- und Gebrauchshund hat sich im Laufe der Jahrhunderte vollkommen verändert. Heute müssen die Hunde nicht mehr für uns arbeiten, selten die Gehöfte bewachen und obwohl wir nicht Besitzer einer Schafherde sind, halten wir uns dennoch einen Hund. Warum besitzen wir Hunde und warum halten sich immer mehr Menschen einen Hund?

Vielleicht hilft der Hund uns, den Bezug zur Natur nicht zu verlieren, er ist das Bindeglied zwischen dem ursprünglichen, dem natürlichen und dem heutigen gehetzten, technokratischen Leben. Nicht zuletzt vermag der Hund uns Wärme zu geben.

Die wenigsten Hunde spazieren in der Stadt einträchtig und ohne Leine neben Frauchen oder Herrchen her. Selbst, wenn sie noch so gut erzogen und schlau sind, scheuen die meisten Hundebesitzer (zu Recht) das Restrisiko, dass der Hund doch einmal auf die Straße laufen könnte. Halsbänder und Leinen sind einziges zwingendes Hundezubehör.

Hund mit Halsband
Hund mit Halsband

Hundehalsband als Schmuckstück

Mit der neuen Rolle des Hundes hat auch das Halsband einen Bedeutungswandel erfahren. Neben seinem Zweck ist uns sein Aussehen wichtig geworden. Das Hundehalsband wurde zum Schmuckstück und nicht mehr nur Hundezubehör, nicht nur bei den Reichen und Schönen. Noch vor Anschaffung des Hundes traben wir in ein Zoofachgeschäft mit Hundezubehör und verbringen dort viel Zeit mit dem Aussuchen eines passenden, aber vor allem auch schönen Hundehalsbandes.

Doch ganz so banal ist es nicht, ein passendes Hundehalsband zu finden, wollen wir nicht, dass es unseren Liebling würgt oder, dass er bei der ersten Gelegenheit mit dem Kopf durch die Schlinge rutscht und frei ist. Vor dem Kauf sollte unbedingt der Halsumfang gemessen werden. Das geht auch, indem man mit einem Wollfaden den Halsumfang abmisst. Am besten sind verstellbare Hundehalsbänder, die leicht anzupassen sind. Für einen Welpen muss das Halsband auf Zuwachs gekauft werden. Das Halsband sitzt richtig, wenn man gerade noch Zeigefinger und Mittelfinger zwischen Halsband und Hals schieben kann.

Zu berücksichtigen sind auf jeden Fall Größe, Gewicht und Rasse des Hundes, soll doch unser Chiwawa nicht unter der erdrückenden Last eines viel zu schweren Hundehalsbandes zu leiden haben und unser Rottweiler nicht durch ein Hundehalsband von Bindfadenstärke gehalten werden, das bei der ersten Gelegenheit reißt. Das Material des ausgewählten Hundehalsbandes spielt keine Rolle, es sollte jedoch etwa so breit sein, wie der Nasenspiegel des Hundes. Hat man ein Halsband mit Klickverschluss gewählt, dann ist darauf zu achten, dass der Zug nicht auf dem Verschluss liegt.

Sind Größe und Art des Hundehalsbandes entschieden, dann bleibt nur noch die Qual der Wahl. Denn eines soll unser Hundehalsband auf jeden Fall sein, nämlich schön. Im Hundezubehör werden unzählige Varianten angeboten: herkömmliche braune Lederhalsbänder, hübsche farbige Nylonhalsbänder, Halsbänder bestückt mit Strass für die Hundedame oder frech verziert mit Halstuch für den Rüden. Wählen Sie einfach das, was Ihnen für Ihren Liebling am besten gefällt.

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