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Hundezubehör – was ist wirklich wichtig?

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Hunde sind eigentlich recht genügsame Tiere. Sie wollen regelmäßig fressen, brauchen Wasser, ab und an einen Spaziergang und dösen ansonsten in der Sonne vor sich hin – so könnte man meinen. Wenn man dagegen das Hundezubehör in der Zoohandlung begutachtet, bekommt man einen anderen Eindruck: Fellpflegeprodukte, die jeden Friseursalon sprengen, stapeln sich neben Spielzeug, mit dem man einen ganzen Kindergarten ausstatten könnte, und das Kissenlager daneben würde auch einem Polstergeschäft gerecht werden … Die Wahrheit liegt, wie immer, irgendwo in der Mitte.

Die Grundausstattung

Die meisten Hunde brauchen in der Tat nicht viel. Zur Grundausstattung, die wirklich wichtig ist, gehört eine Decke, ein Körbchen oder ein Kissen, die den Schlafplatz des Hundes bilden – je nach Größe des Tieres. Die sollten selten ausgetauscht werden und dürfen gerne nach dem Tier riechen – immerhin ist das Besitzmerkmal. Ein Napf für Futter und eine Schale Wasser sollten auch bereitstehen. Und zwar immer am selben Ort. So weiß das Tier, wo es Futter gibt und dass es nicht überall dort, wo es gerade lecker riecht, räubern darf. Halsband oder Brustgurt sowie Leine sind für Spaziergänge Pflicht, in Deutschland dürfen Hunde nicht einfach frei laufen.

Bei der Auswahl kommt es ebenfalls auf die Größe des Tieres an. Je nach Anforderung kann es ein Nylon- oder ein Lederhalsband sein. Wer mit dem Hund auf Reisen gehen will, sollte über eine Transportbox nachdenken. Für größere Tiere gibt es auch Autogurte. Für die Zahnpflege brauchen Hunde Kauknochen, und für die Fellpflege eine Bürste und ein Shampoo. Mehr ist eigentlich nicht nötig. Das passende Hundezubehör findet man in spezialisierten Hunde Shops im Internet oder in einem Zoofachgeschäft.

Hundezubehör
Hundezubehör

Gegen Langeweile

Manche Hunde sind wirklich mit einem ruhigen Gemüt ausgestattet und dösen die meiste Zeit vor sich hin. Aber das trifft eben nicht auf alle zu. Es gibt Rassen, die für ihren Spieltrieb und Lerndrang bekannt sind. Diese Hunde fallen in jungen Jahren dadurch auf, dass sie jedes Buch zerfleddern, die Hausschuhe im Blumenkübel verbuddeln, unter dem Wohnzimmerteppich imaginäre Maulwürfe jagen und allerhand anderen Blödsinn anstellen. Von Hundebesitzern wird das oft mit Übermut und Ungehorsam in Verbindung gebracht – das ist es aber nicht. Diesen Tieren ist schlicht langweilig, und da es an Beschäftigung und Zuwendung mangelt, beschäftigen sie sich selbst.

Ein Lernspielzeug hilft. Es gibt Behälter in verschiedenen Formen, in denen Leckereien versteckt werden – der Hund kommt nur an das duftende Futter, wenn er den Behälter lange genug auf eine bestimmte Art und Weise bewegt. Das macht den meisten Tieren Spaß. Auch Hindernislaufen, Treffen mit anderen Hunden und der Hundetrainingsplatz sorgen für Abwechslung. Apportierstangen und -bälle bringen Bewegung. Wer ein bisschen Fantasie und Zeit aufwenden kann, baut die Beschäftigung für den Vierbeiner selbst: Ein paar alte Kartons und Bretter können im Hof zum Trainingsplatz werden, ein in einem Knäuel Zeitungspapier versteckter Leckerbissen bringt ebenfalls Spaß – und das gilt für Hund und Besitzer!

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1 Comment

  1. 22. Juli 2013 at 10:30 — Antworten

    Die Kombination macht es. Unser Hund muss auch gefordert werden. Unser Hund liebt Dogdancing. Nach einer Einheit ist er viel müder als nach einem großen Spaziergang. Zudem sind danach Ruhephasen immer sehr wichtig!

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