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Katze kastrieren – Ja oder Nein?

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Katze kastrieren – Ja oder Nein? – Jedes Jahr erblicken unzählige Katzen das Licht der Welt. Viele von ihnen landen leider im Tierheim. Hauskatzen bekommen pro Wurf im Schnitt vier Junge – und das bis zu dreimal im Jahr. Wenn es sich nicht gerade begehrte Rassekatzen handelt, wird es schwer, einen geeigneten Besitzer zu finden. Wenn Sie sich also selbst ein junges Kätzchen anschaffen wollen, oder bereits eines besitzen, sollten sie auf jeden Fall über eine Kastration nachdenken.

Katze kastrieren – Ja oder Nein?

Wenn sie mit Ihren Tieren nicht Züchten wollen, lautet sie Antwort eindeutig JA. Die Vorteile einer Kastration überwiegen. Nur wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Kastration? In der Regel sollte man mit der Kastration bis zum Eintritt der Geschlechtsreife warten. Die meisten Katzen werden zwischen dem 7. und 10. Lebensmonat geschlechtsreif. Ausnahmen stellen zum Beispiel orientalische Rassen wie Siam und Balinesen dar. Diese werden schon mit 5 Monaten geschlechtsreif. Die Maine Coon oder aber auch Norwegische Waldkatzen werden wiederum erst später geschlechtsreif. Im Zweifel fragen Sie Ihren Tierarzt nach dem richtigen Zeitpunkt für eine Kastration.

Katze kastrieren – Vorteile

Zunächst einmal ist zu sagen, das laut Studien kastrierte Katzen eine höhere Lebenserwartung haben als unkastrierte Tiere. Dafür gibt es unter anderem folgende Gründe: Kastrierte Katzen fallen zum einen weniger Verkehrsunfällen zum Opfer und zum anderen ist die Gefahr einer Ansteckung mit Infektionskrankheiten geringer.

Katze Kastration
Katze Kastration

Es ist zu beobachten, das kastrierte Katzen Ihr Verhalten ändern. Sie sind nach der Kastration deutlich ruhiger, entspanter und anhänglicher als zuvor. Außerdem markieren vor der geschlechtsreife kastrierte Kater die Wohnung nicht mit Urin. Kastrierte Freigänger führen keine Revierkämpfe mehr, wodurch ihnen schwere Verletzungen erspart bleiben.

Katze kastrieren – Nachteile

Neben einer ganzen Reihe Vorteile sollten auch Nachteile nicht verschwiegen werden. Da kastrierte Katzen sich weniger bewegen als unkastrierte, verbrauchen sie auch entsprechend weniger Energie. Somit neigen diese Tiere eher zu Übergewicht, was die Entstehung weiterer Krankheiten begünstigt. Bei älteren Tieren steigt das Risiko an Arthrose oder Diabetes zu erkranken. Wer sich aber an die Futterempfehlungen für kastrierte Katzen hält, muss nicht befürchten, dass sein Tier übergewichtig wird.

Werden Katzen zu früh kastriert, kann sich dies auf das Wachstum der Tiere auswirken. Sie werden meist etwas größer als nicht- oder spätkastrierte Katzen. Für das typische Erscheinungsbild des Katers, also großer Kopf und muskulöser Körpers, ist das Geschlechtshormons Testosteron verantwortlich. Eine Kastration würde diese Entwicklung unterbinden.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Kastration von Katzen. Hinterlasst einfach einen Kommentar.

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1 Comment

  1. 20. Mai 2013 at 15:18 — Antworten

    Hallo zusammen,

    ich möchte hier noch hinzufügen, dass bei Katzen die nicht kastriert werden irgendwann dauerrollig werden. Nicht nur das jede Rolligkeit eine enorme Belastung darstellt, Probleme mit der Gebärmutter aber auch psychische Probleme sind häufige folgen.

    LG
    FamWilberg

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