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Das Paludarium

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Ob Tomatenfrosch, grüne Wasseragame und Moschusschildkröte alle diese Lebewesen haben eines gemeinsam: Es ist ihr Lebensraum, der Sumpf. Um Amphibien und Reptilien im heimischen Wohnzimmer zu halten, ist ein Paludarium nötig. Der Name Paludarium leitet sich ab vom Lateinischen „palus“, „Sumpf“. Ein Paludarium bildet also eine Sumpflandschaft nach. Darin gibt es sowohl Land-, als auch Wasseranteile. Diese Mischform aus Aquarium und Terrarium nennt man Aquaterrarium oder auch Sumpfterrarium.

Das Paludarium – Für jeden Bewohner die richtige Umgebung

Wie groß das Paludarium sein sollte, richtet sich nach der Größe und Anzahl der Bewohner, die es beherbergen soll. Auch die Einrichtung eines Paludarium ist abhäng von dem, was darin lebt. Es muss genau auf die individuellen Bedürfnisse der Tierart zugeschnitten sein. Verschiedene Tierarten zusammen zu halten, lässt sich leider nicht realisieren. Denn jedes Tier hat andere Bedürfnisse die im Aquaterrarium erfüllt sein wollen, denn genau davon hängt auch die Einrichtung der Paludarien ab. Dabei geht es zum Beispiel um Luftfeuchtigkeit und Temperatur die immer konstant sein müssen. Auch die Beleuchtung in den Paludarien ist wichtig. Reptilien lieben es warm und benötigen UV-Lampen. Für Amphibien muss die Umgebung dagegen etwas feuchter und kühler sein. Auch Tierarten mit ähnlichen Ansprüchen sollten nicht in einem Sumpfterrarium gehalten werden.

Pflanzen im Paludarium

Auch die Bepflanzung sowohl über als auch unter Wasser muss sich nach den Tieren richten. Wenn die Bewohner des Sumpfterrariums keine Pflanzenfresser sind, bieten sich künstliche Pflanzen an. Auf diesen lässt sich vergleichsweise besser herum klettern als auf echten. Zudem lassen sich künstliche Blätter und Stengel besser reinigen und beeinträchtigen die Wasserqualität nicht.

Pflanzenfressenden Tierarten sollten allerdings nur echtes und ungiftiges Grünzeug in ihrer Behausung vorfinden. Echte Pflanzen schaden den Tieren nicht, wenn sie diese fressen. Bei guter Pflege verschönern sie die Landschaft und wirken sich zudem positiv auf das Klima aus.

Wasserteil und Landteil sind im Paludarium wichtig

Beim Wasser gibt es auch einiges zu beachten. Es darf nicht zu tief sein. Es gibt wasserliebende Tiere, die in zu tiefem Wasser ertrinken können. Der Übergang von Wasser zu Land im Aquaterrarium muss zum Bewohner passen. Auch die Gestaltung vom Landteil im Paludarium ist abhängig davon, wer darin lebt. Ob Torf, Humus oder Kies, der Boden muss angepasst werden.

Frosch im Paludarium
Bild: Frosch im Paludarium

Das ein Paludarium oder Aquaterrarium ziemlich viel Pflege und Aufmerksamkeit braucht, damit es den Tieren darin dauerhaft gut geht, sollten jedem klar sein. Wer sich zutraut, ein solches Sumpfterrarium aufzubauen, kann sich in entsprechenden Fachgeschäften informieren. Dort gibt es mit Sicherheit Antworten zu allen Fragen zur Technik un zum Zubehör. Fragen Auch entsprechende Fachliteratur biete Hilfe und sollte intensiv studiert werden. Wer möchte, kann sich in diversen Foren oder Gruppen im Netz anmelden, dies ist meistens auch sehr hilfreich um an Informationen zum Thema Paludarium oder Terrarium zu kommen.

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