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Pferderipper in Schwanewede

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In Schwanenwede (Lkr. Osterholz) wurden vier Stuten von einem unbekannten Tierquäler misshandelt. Der sogenannte „Pferderipper“ verstümmelte ihre Geschlechtsorgane. Wie die BILD berichtet, ermittelt die zuständige Kriminalpolizei wegen Tierquälerei. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Verbrechens und der Ergreifung des Pferderippers.

Pferderipper in Schwanewede

„Halten Sie die Augen offen. Sprechen Sie fremde Personen an, die sich in der Nähe der Gehege, Weiden oder Stallungen aufhalten“, rät Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. „Leider ist Tierquälerei in Deutschland kein Einzelfall. Die Gesellschaft entfremdet sich immer mehr von Tier als Lebewesen.“ Tierquälerei ist ein Verstoß gegen das geltende Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Doch viele Täter bleiben allzu oft im Dunkeln und entgehen so einer Strafe. „Wir rufen alle Menschen zu mehr Zivilcourage auf. Wenn Sie jemanden beobachten, der ein Tier quält, melden Sie sich bitte bei der Polizei als Zeuge!“ Hilflose Tiere zu misshandeln sei kein Jugendstreich, betont die Tierschützerin. Im schlimmsten Fall hat der Täter einen „Kick“ verspürt und wird sich schon bald wieder an Pferden oder sogar Menschen vergehen.

Vier Pfoten ist eine international tätige Tierschutzorganisation mit Hauptsitz in Wien. Seit 1988 setzt sich die Organisation mit gezielter Projektarbeit und langfristig angelegten Kampagnen für den Tierschutz ein. Grundlagen dafür sind fundierte Recherchen einschließlich wissenschaftlicher Expertise sowie intensives nationales und internationales Lobbying auf politischer und gesetzlicher Ebene. Nationale und internationale Hilfsprojekte sorgen für rasche und direkte Hilfe für Tiere in Not.

Ähnlicher Fall: Pferderipper im Allgäu


(Quelle: Vier Pfoten)

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