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Hundefutter umstellen – So stelle ich das Hundefutter um

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Der Markt für Hundefutter boomt. Immer mehr Hundehalter achten auf die Inhaltsstoffe des angebotenen Hundefutters und stellen mit Entsetzen fest, welche Inhaltsstoffe in dem Futter enthalten sind, welches der vierbeinige Liebling bisher erhalten hat. Schnell muss also ein Premium Hundefutter her. Doch die Umstellung ist nicht einfach und es müssen einige Dinge beachtet werden, will man keine gesundheitlichen Probleme riskieren. Aber auch vom Tierarzt wird oftmals eine Futterumstellung verordnet. Was genau bei einer Umstellung des Futters beachtet werden sollte, wird nachfolgend geschildert.

Das richtige Futter

Der Hundebesitzer steht zumeist vor der Qual der Wahl. Nicht nur der Liebling entscheidet nach seinem Geschmack, auch auf die richtige Zusammensetzung aus Proteinen, Kohlenhydraten und Vitaminen und Mineralien kommt es bei der Wahl des richtigen Futters an. Aber auch die Qualität des Futters ist entscheidend. Denn es sollte grundsätzlich auf minderwertige Proteine verzichtet werden. Zudem kann oftmals innerhalb derselben Marke jeweils zwischen Nass- und Trockenfutter gewählt werden. Auch andere Kriterien sind für eine bedarfsgerechte Fütterung entscheidend. So müssen die Kriterien wie Rasse, Alter und Gewicht des Hundes berücksichtigt werden. Preiswertes Hundefutter entspricht zumeist nicht den Anforderungen an eine gesunde Fütterung des Hundes. Ein empfehlenswertes Premium Hundefutter ist Magnusson Hundefutter.

Hundefutter umstellen

Doch eine Futterumstellung muss geplant werden. Niemals darf diese abrupt erfolgen und die Mahlzeit von einem Tag auf dem anderen plötzlich durch ein anderes Futter ersetzt werden. Trotz alledem kommen viele Hunde mit einer plötzlichen Umstellung zurecht. Empfindlichere Hunde allerdings reagieren auf eine abrupte Futterumstellung mit gesundheitlichen Problemen wie Durchfall oder breiigen Kot und Verstopfung. Auch setzt bei einigen Hunden nach ca. zwei bis drei Tagen ein Appetitmangel ein. Deshalb sollte, auch wenn der Hund zuvor nicht auffällig auf eine Futterumstellung reagiert hat, der Wechsel immer langsam erfolgen.

Hundefutter umstellen
Hundefutter umstellen

Besonders kritisch ist eine plötzliche Umstellung des Hundefutters von Nassfutter, also von Dosenfutter oder selbst gekochtem Futter, auf uneingeweichtes Trockenfutter. Die Ursachen dafür liegen auf der Hand:

Der an Nassfutter gewöhnte Hund hat seinen kompletten Organismus darauf eingestellt, dass das für die Verdauung benötigte Wasser der Nahrung entzogen werden kann. Bei der Umstellung auf Trockenfutter fehlt diese Flüssigkeit plötzlich. Dadurch kommt der komplette Wasserhaushalt des Hundes durcheinander und auch der Elektrolyt Stoffwechsel wird beeinträchtigt. Daher ist eine langsame Futterumstellung notwendig.

Für empfindliche Hunde sollte daher das Futter nach und nach umgestellt werden. Dafür wird das alte Futter mit dem neuen Futter gemischt und der Anteil der Futtermenge des neuen Futters langsam und stetig erhöht. In den ersten Tagen sollte der Anteil des neuen Futters nicht mehr als 25 Prozent betragen. Diese Menge steigert sich am dritten und vierten Tag auf 50 Prozent. Am fünften und sechsten Tag können bereits 75 Prozent des Futters durch das neue Futter ersetzt werden. Und erst nach einer Woche sollte das Futter komplett umgestellt sein.

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2 Comments

  1. 18. Juni 2013 at 18:26 — Antworten

    Hallo,

    guter Artikel! Vielen Dank an dieser Stelle. Die schrittweise Umstellung ist mit Sicherheit besser und angenehmer für das Tier.
    Ich würde an dieser Stelle noch ergänzen, dass Hundehalter auch auf den Fleischanteil achten sollten. Bei den meisten günstigeren Futterprodukten ist dieser nämlich viel zu niedrig! Alles was unter 70 Prozent liegt, ist nicht ideal. Natürlich spielt auch die Fleischqualität eine große Rolle.
    Liebe Grüße

  2. 1. August 2013 at 15:17 — Antworten

    Hallo,

    wir fertigen das Futter für unseren Hund nur noch selbst an. Unser Tierarzt in Hamburg hat uns tolle und einfache Rezepte mit an die Hand gegeben. So bekommt unser Hund alles was er braucht und wir wissen was drin ist!

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