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Spanien: Stierkampf soll Kulturerbe werden

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Vier Pfoten fordert Rücknahme der tierquälerischen Entscheidung

Die spanische Regierung will den umstrittenen Stierkampf als Kulturerbe einsetzen. Dies verkündete nun der neue spanische Kulturminister José Ignacio Wert bei der Vorstellung seiner neuen Kulturrichtlinien, schreibt die spanische Zeitung Público. Nicht nur die Tierschutzorganisation Vier Pfoten ist entsetzt über diese Entscheidung des neuen Kulturministers. Vier Pfoten fordert Minister Wert dazu auf, den Beschluss umgehend zurückzunehmen. Tiere dürften auf keinen Fall zum Zweck öffentlicher Belustigung gequält und getötet werden. Die Tierschutzorganisation fordert ein Verbot von Stierkämpfen sowie der Stierhatz in allen Ländern, in denen diese Grausamkeiten immernoch stattfinden.

Stierkampf ist ein zynisches Geschäft – die Veranstalter verdienen viel Geld mit dem Spaß an Tierquälerei und Tod“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von Vier Pfoten. „Diese besonders schwere Form der Tierquälerei darf auf keinen Fall zum spanischen Kulturerbe erklärt werden.“ Spanien ist das bekannteste EU-Land, das Stierkämpfe veranstaltet. Allein in Spanien werden jährlich Tausende Stiere in Stierkämpfen (corridas) und auf Dorffesten (fiestas) getötet. Offizielle Statistiken gaben für 2009 insgesamt 10.247 getötete Stiere an. Nicht nur in Spanien, sondern auch in Frankreich, Portugal und in einigen Ländern Südamerikas werden Stierkämpfe veranstaltet.

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