Home » Hunde » Mehrere Hunde halten – Tipps für einen Mehr-Hunde-Haushalt

Mehrere Hunde halten – Tipps für einen Mehr-Hunde-Haushalt

0
Shares
Pinterest Google+

Tipps für einen Mehr-Hunde-Haushalt – Wenn mehr als ein Hund zur Familie gehört oder ein weiterer Hund als Neuzugang geplant ist, gibt es einiges zu bedenken. Das neue Mitglied der Familie benötigt wie alle anderen Hunde im Haushalt Erziehung und Training. Jeder Hund muss seinem Herrchen vertrauen und sich voll und ganz auf Ihn verlassen können. Dies ist sehr zeitaufwändig und kostet einiges an Energie, besonders Anfangs. Es dauert nun mal eine gewisse Zeit, bis das neue Rudel zusammengefunden hat.

Jeder Hund ist anders

Hunde unterscheiden sich nicht nur in der Rasse, sondern im Charakter. Wie der Mensch, tickt auch jeder Hund anders. Auch die Stärken und Schwächen der einzelnen Tiere unterscheiden sich. Zum Beispiel gibt es immer eine der klüger ist. Der eine Hund führt eine Aufforderung sofort aus oder lernt ein neues Kommando recht schnell, während der andere etwas mehr Zeit benötigt. Das kann an seinem individuellen Naturell oder auch am Alter des Tieres liegen. Das ist völlig normal und deshalb sollten Sie Ihre Hunde auch nicht direkt miteinander vergleichen.

Wichtig für einen Mehr-Hunde-Haushalt ist, dass das neue Rudel zusammenwächst. Eines muss jedoch in der Hund-Mensch-Beziehung klar sein: Der Mensch, also SIE sind der Boss bzw. das Leittier. Auch Kinder sind ranghöher als der Hund – das muss der Hund lernen. Allerdings ist es immer sicherer, kleinere Kinder nicht mit den Hunden unbeaufsichtigt zu lassen.

Hunde legen die Rangordnung fest
Hunde legen die Rangordnung fest

Hierarchie im Mehr-Hunde-Haushalt

Hunde klären unter sich, wer von ihnen der Ranghöhere ist. Dies sollten sie beobachten und respektieren. Welches Rudelmitglied geht zuerst durch die Wohnungstür? Wer geht beim Spatziergang immer ein paar Schritte voraus? Erkennen Sie die Hierarchie im Rudel an. Eine Gleichberechtigung gibt es bei Hunden nicht. Wenn klar ist, wer der Rudelführer ist, verhalten Sie sich dem Entsprechend.

Soll heißen: Der Ranghöhere bekommt zum Beispiel zuerst ein Fressen und wird als Erster begrüßt. Ist die Rangordnung im Rudel geklärt, muss sich der „Alpha-Rüde“ nicht mehr aufs neue beweisen. Akzeptieren SIE die Hierarchie im Rudel nicht, kann dies für Ihre Hunde ein Signal sein und Rangordnungskämpf können immer wieder stattfinden. Das führt zu ständigen Konflikten im Mehr-Hunde-Haushalt.

Previous post

Stadttauben

Next post

Haustiere als Glücksbringer

1 Comment

  1. 20. Februar 2013 at 10:50

    Hallo Marc,

    ich halte es auch für das Wichtigste, dass man in der „Rangordnung“ nicht rumpfuscht. Ich finde aber auch, dass es alles überbewertet wird. Wir hatten bisher immer bis zu drei Hunde, zuletzt drei Rüden. Es gab nie eine offensichtliche Rangordnung. Und es war völlig egal, wer als erstes frisst oder zuerst durch die Tür geht. Chef war der, der am meisten Verantwortung übernommen hat. Also z.B. die anderen vor fremden Hunden beschützt hat.
    In einem natürlichen Wolfsrudel ist es nicht anders.

    Was die Rangordnung zwischen Kindern und Hunden betrifft, bin ich ganz anderer Meinung, wie du in meinem Artikel über Hunde und Kinder lesen kannst.
    http://meinhund24.de/kind-und-hund-rangordnung/

    Als Halterin eines Staff-Mischlings und Mutter von zwei kleinen Kindern denke ich, dass man am besten fährt, wenn man alle irgendwie gleich behandelt. Bei uns bekommen dann eben alle drei einen Keks, denn der Hund steht sowieso immer gleich daneben.

    Herzliche Grüße
    Manuela