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Was tun, wenn Kinder Angst vor Hunden haben

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Viele Kinder lieben Tiere und viele wünschen sich als Haustier einen Hund. Es kommt allerdings auch immer wieder vor, dass Kinder Angst vor Hunden haben auch wenn es sich um kleine Hunde handelt. Was kann ich also tun, damit diese Angst nicht den Alltag der Kinder beeinträchtigt, weil sie sich beispielsweise auf der Straße oder im Park nicht an einem Hund vorbei trauen?

Keine Angst vor feuchten Schnauzen

Die Angst vor Hunden ist ein relativ häufiges Phänomen und nicht nur bei Kindern. Auch viele Erwachsene Menschen fürchten sich vor Vierbeinern. Ursache können schlechte Erfahrungen sein oder aber auch der seltene Kontakt mit Hunden. So sind sie nicht in der Lage, dass Verhalten einzuschätzen. Haben Eltern Angst vor Hunden, überträgt sich dies häufig auch auf die Kinder, denn sie lernen über das Verhalten und die Reaktion der Erwachsenen, wem und was sie trauen können oder nicht.

Wer mehr weiß, fürchtet sich weniger

Verständnis erleichtert das Miteinander. Je mehr ein Kind weiß, desto sicherer fühlt es sich, wenn es einen Hund begegnet. Bücher über Hunde, Hundegeschichten und Spiele helfen dabei, Kindern das Verhalten und das Wesen der Hunde näher zu bringen und verstehen zu lernen. Spezielle Bücher dazu finden Sie im Zoofachhandel und beim Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Hier gibt es auch die Broschüre für Kinder „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“, mit der die Kleinen spielerisch vieles über den Umgang mit Hunden lernen können.

Kind und Hund
Kind und Hund

Kommt ein Hund zum Beispiel näher und schnuppert, will er wissen, mit wem er es zu tun hat. Ein Kind agiert in einer solchen Situation intuitiv entweder damit, den Hund anzufassen oder aber wegzurennen. Doch weder das eine noch das andere Verhalten ist richtig: Denn greift plötzlich eine fremde Hand nach ihm, kann sich der Hund bedroht fühlen, hat selbst Angst und könnte knurren oder sogar schnappen. Weglaufen hingegen ist für ihn eine Aufforderung, hinterher zu rennen. Richtig ist, ruhig stehen zu bleiben und dem Hund nicht in die Augen zu schauen.

Vorsicht ist aber immer angebracht!

Auch wenn Hunde sprichwörtlich die besten Freunde des Menschen sind, muss man beachten, dass nicht jeder Hund immer freundlich ist. Eine gewisse Vorsicht ist bei Tieren immer angebracht. Ein Kind muss lernen, dass es auf keinen Fall wegrennen oder auf einen Hund zustürmen und ihn auch nicht einfach streicheln darf. Desweiteren ist es wichtig das Kinder lernen Hunden niemals ihr Futter wegzunehmen oder an ihrem Schwanz zu ziehen.

Richtiges Verhalten können Erwachsene und Kinder beispielsweise in Hundeschulen trainieren, auch wenn kein Hund zur Familie gehört. Fragen Sie bei Hundeschulen in Ihrer Nähe. Ein regelmäßiger Umgang mit Hunden hilft Ängste abzubauen.

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