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Welche Voraussetzungen muss mein Hund erfüllen für den Hundesitter?

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Hundesitter ist eine Art der Hundebetreuung durch Privatpersonen oder professionelle Hundetagesstätten. Die Idee, eine Betreuungsstätte für Hunde aufzubauen, in der Hunde betreut werden, wenn ihr Besitzer an seinem Arbeitsplatz, beim Shoppen oder auf Reisen ist, kommt aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Hundesitter unterstützen berufstätige Hundehalter, indem sie die Betreuung des Hundes übernehmen, wenn der Halter dies nicht kann.

Privatperson

Die Mehrzahl der Hundesitter sind Privatpersonen, die einen oder mehrere Hunde in „Tagespflege“ nehmen. Für berufstätige Hundehalter ist der Hundesitter als Anlaufstation ideal, da der Halter sein Tier in guten Händen weiß, während er seinem Beruf nachgeht.

Voraussetzungen

Private Hundesitter und Inhaber von Hundetagesstätten fordern in der Regel für den Hund eine gültige Hundehaftpflichtversicherung. Außerdem ist es wichtig, dass der Hund vom Tierarzt untersucht und entwurmt wird und der Halter einen aktuellen Impfpass für seinen Hund vorweisen kann. Gewissenhafte Hundehalter lassen ihr Tier vom Veterinär auf Befall von Parasiten, wie Flöhe und Zecken untersuchen und gegebenenfalls behandeln.

Als Hundesitter bieten Privatpersonen ihren Dienst an. Wer seinem Hund etwas Gutes tun will, sucht einen ausgebildeten Hundesitter, der seine Fähigkeiten durch ein Zertifikat nachweisen kann. Die Lehrgänge gibt es sowohl als Fernlehrgänge und Lehrgänge der Fachakademie für Hundetrainer. Um ein Zertifikat als Hundesitter zu erhalten, absolvieren die Anwärter einen vierteiligen Lehrgang, der insgesamt 208 Unterrichtsstunden umfasst. Andere Hundesitter weisen einen entsprechenden Sachkundenachweis vor, der auch für das Betreiben einer Hundetagesstätte gültig ist.

Für Hunde ist es am Besten, wenn sie beim Hundesitter den Tag im Rudel vieler verschiedener Hunde verbringen. Sie toben sich dabei nicht nur aus, sondern lernen auch soziales Verhalten.

Hundesitter können bei Hundesitter.de ein kostenloses Profil erstellen und Ihre Dienste anbieten.

Mehrfachbetreuung

Die Mehrzahl der Hundesitter betreut die Hunde in Rudeln mit maximal acht bis zehn Hunde. Selbstverständlich wird der Hund mit Futter und Wasser während seines Aufenthalts beim Hundesitter versorgt. Ist es notwendig, dem Hund Medikamente zu verabreichen, übernimmt der Hundesitter auch diese Aufgabe ebenso wie die Einhaltung von Tierarztterminen und Terminen für Fellpflege. Jeder „normale“ Hund genießt den Tag im Rudel. Der Hund stammt vom Wolf ab, der ein Rudeltier ist. Private Hundehalter haben selten die Möglichkeit, mehr als einen Hund zu halten. Für die Hunde ist der Kontakt zu anderen Artgenossen wichtig; das fängt bereits im Welpenalter an. Professionelle Hundesitter haben für Welpen einen sogenannten „Mini-Klub“, der ausschließlich für Welpen steht. Dies ist ein Bereich, der abgetrennt von den großen Hunden besteht.

Viele kleine Zusatzleistungen sind hin und wieder notwendig. Diese sprechen die Vertragsparteien untereinander ab und bestimmen, welche Zusatzkosten auf den Hundehalter zukommen.

 

 

 

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