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Zeckenbiss bei Hunden

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Der Zeckenbiss bei Hunden sind ein globales Problem, denn Zecken sind auf der ganzen Welt zu finden. Weltweit gibt es circa 900 Zeckenarten, von denen etwa zwanzig in Deutschland anzutreffen sind. Die Verbreitung der einzelnen Arten hängt z. B. von Umweltfaktoren wie Temperatur und Luftfeuchte ab. Die Zeckenart „Gemeiner Holzbock“ (Ixodes ricinus), befällt in Deutschland am häufigsten Menschen. Zu den ebenfalls in Deutschland lebenden Arten gehören die Igelzecke (Ixodes hexagonus), die Schafzecke (Dermacentor marginatus)und die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus), die im Süden des Landes Mensch und Tier befällt.

Viele andere Arten leben fast ausschließlich auf Vögeln. Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus), die in Deutschland wegen zu geringer Wärme aber nicht dauerhaft leben kann, befällt den Menschen weltweit am häufigsten. Im Fachhandel sind diverse Mittel erhältlich, die vor Zeckenbefall schützen können. Doch es muss nicht gleich die chemische Keule sein. Lesen Sie hier, was beim Zeckenschutz zu beachten ist.

Zeckenbiss bei Hunden

Untersuchen Sie regelmäßig Ihre Haustiere nach Zecken. Wenn Sie eine Zecke im Fell entdecken, sollten sie möglichst schnell handeln und den Parasiten entfernen. Hierzu bieten sich unterschiedliche Hilfsmittel an, die im Fachmarkt erhältlich sind.

Beim Entfernen sollten Sie auf jeden Fall Druck auf den Zeckenkörper vermeiden, da das Tier sonst seinen Mageninhalt in die Wunde abgibt. Dort befinden sich die gefährlichen Krakheitserreger. Von vielen immer wieder beschriebenen sogenannten „Hausmitteln“ sollten sie dringend Abstand nehmen. Klebstoff und Öl darf auf keinen Fall bei einem Zeckenbiss bei Hunden angewendet werden, da dies die Parasiten dazu veranlasst, weitere Erreger in die Wunde abzugeben.

Bleibt der Zeckenkopf in der Haut stecken, entzündet sich die Wunde oder zeigen sich Krankheitssymptome, gehen Sie gleich zum Tierarzt.

Krankheiten die durch den Zeckenbiss bei Hunden übertragen werden

Zecken übertragen häufig Krankheitserreger zwischen den Wirten, ohne jedoch selbst krank zu werden. Regelmäßig erkranken Tiere und auch Menschen beispielsweise an Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Babesiose, was auch als Hundemalaria bekannt ist. Erste Symptome der Hundemalaria sind Erschöpfung und Appetitlosigkeit. Sollte ein Verdacht bestehen, müssen Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Ohne Behandlung ist die Krankheit tödlich. Infos zu Krankheiten bei Hunden

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2 Comments

  1. […] dauert zwei bis vier Wochen. Um eine Erkrankung Vorzubeugen sollten Sie Ihren Hund regelmäßig nach Zecken untersuchen und diese sofort entfernen. Auch der Einsatz von zeckenabwehrenden Wirkstoffen wie z.B. Permethrin kann wirksam […]

  2. 17. November 2015 at 16:46 — Antworten

    […] Pilze können auf den Menschen übertragen werden und Hautinfektionen hervorrufen. Aber auch Milben, Flöhe und andere blutsaugende Parasiten können für juckende Ekzeme verantwortlich […]

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